Wann lohnt sich der betriebliche Einsatz von Fingerprintterminals anstelle von "normalen" Terminals?
Petra Eisenbeis-Trinkle, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit, Kaba GmbH, Dreieich:
Der Einsatz lohnt sich in den Anwendungen, in denen Sicherheit, Einfachheit und Komfort bei der Bedienung wichtig oder gefordert sind. Die biometrische Identifikation ist mittlerweile ein bezahlbares und alltagstaugliches Verfahren geworden. Inzwischen ist die Akzeptanz bei den Benutzern hoch, denn der Erfassungsvorgang ist einfach und schnell - eine kurze Berührung des Sensors mit dem Finger reicht aus. Die Erkennung der Mitarbeiter funktioniert auch im rauen Praxiseinsatz gut. Für Unternehmen stellt die Biometrie eine eindeutige Identifikation desjenigen sicher, der bucht. Missbrauch wie bei der Buchung mit Ausweisen an herkömmlichen Terminals ist nicht möglich. Außerdem hat der Finger als Medium gegenüber dem Ausweis die Vorteile, dass er weder verloren noch zuhause vergessen werden kann. Kunden sehen in der Biometrie eine zukunftsweisende Technologie, die zusätzliche Sicherheit bietet und kaum Folgekosten mit sich bringt. Zwar ist der Anschaffungspreis von Fingerprintterminals etwas höher, dafür lassen sich aber die Kosten für Ausweise und deren Verwaltung sparen. Das lohnt sich insbesondere für Betriebe mit hoher Fluktuation. Anwender bestätigen zudem, dass beim Einsatz von Fingerprintterminals viel weniger Buchungsnachträge gemacht werden müssen, was zu erheblicher Zeitersparnis in der Personalabteilung führt. Somit ist ein biometrisches System auch wirtschaftlich sinnvoll. Der ROI ließe sich errechnen über Zeitersparnis/Tag in Stunden x Kosten/Stunde x Arbeitstage/Jahr.
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