Wenn eine Zutrittskontrolle überregional oder auch weltweit arbeiten soll, dann sind an Hard- und Software besondere Anforderungen zu richten. Worauf kommt es dabei vor allem an?
Hubert Kalweit, Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Produktmanagement Zeiterfassung - Zutrittskontrolle - Biometrie, München:
Vor allem kommt es im Planungsprozess auf die Einbindung der richtigen Experten an. Mit diesen zusammen muss eine ausbaufähige Lösung gefunden werden, die sämtliche Sicherheitsanforderungen erfüllt und auch biometrische Zutrittskontrollen und Offline-Schließsysteme unterstützt. Als Identifikationsmedium sollte idealerweise ein einheitlicher, multiapplikationsfähiger Konzernausweis in aktueller, berührungsloser Technologie zum Einsatz kommen. Die Zutrittskontrollterminals werden über die Gebäudevernetzung und Feldbustechnologie mit den Zutrittskontrollzentralen (ZKZ) vernetzt. Diese werden über TCP/IP mit verschlüsselter Übertragung im vorhandenen Firmennetzwerk an die Applikation angebunden und zentral verwaltet. Über den internen Speicher der ZKZ wird bei Störungen im Netzwerk jederzeit die qualifizierte Berechtigungssteuerung gewährleistet. Die Bedienung des Systems sollte idealerweise über eine einheitliche Web-Browser-Technologie erfolgen, die mehrere Sprachen unterstützt und über die die Stammdatenverwaltung, die Vergabe von Zutrittsberechtigungen und das Störungsmanagement sicher und anwenderfreundlich erfolgen können. Datenbank und zentrale Applikation müssen auf einem zentralen, redundanten Server installiert sein. Die Web-Browser-Technologie macht in der Regel keinerlei spezifische Client-Software erforderlich, so dass sich weder zusätzlicher dezentraler Installationsaufwand noch spezifische Hardware-Anforderungen an den Arbeitsplatz PC ergeben.
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