Welche Features eines ZK-Systems werden besonders wichtig, wenn statt 6 Türen und 30 Mitarbeitern 50 Türen und 3.000 Mitarbeiter integriert werden müssen?
Manfred Bulle, Market Manager, (Honeywell Security Deutschland, Albstadt:
Für die effiziente Verwaltung einer größeren Anzahl von Türen/Räumen und Mitarbeitern sind Funktionalitäten wie die Datenübernahme aus anderen Systemen, das komfortable Einlesen neuer Mitarbeiter und Ausweise sowie umfangreiche Filter- und Suchfunktionen unerlässlich. Die Anbindung an eine SQL-Datenbank zur Verwaltung der Datensätze ist dabei zwingend erforderlich. Personaldaten können so problemlos übernommen und jederzeit geändert werden. Wichtig ist dabei die Flexibilität des Personalstammdatensatzes. Idealerweise erleichtern frei definierbare Felder für individuelle Anforderungen und die Möglichkeit der freien Zuordnung der Mitarbeiter zu betrieblichen Organisations- und Controlling-Einheiten den Datenimport und die Datenpflege. Darüber hinaus trägt eine flexible Vergabe bzw. Änderung von Zutrittsprofilen zur Optimierung betrieblicher Prozesse bei, etwa bei Abteilungs-, Locations- oder Schichtwechsel. Hilfreich sind auch eine übersichtliche Strukturierung der Daten über ein Raum-Zeit-Zonen-System und die Abbildung der Firmenorganisation im Datenbestand. Zur erhöhten Sicherheit bei einer hohen Mitarbeiterzahl sollte das System außerdem über eine Buchungsverfolgung (wer hatte wann und wo Zutritt?) verfügen. So ist bei Vorfällen wie beispielsweise Sabotage oder Diebstahl eine bessere Rückverfolgung möglich. Bei größeren Unternehmen sollte die Zuordnung von Räumen bzw. Türen flexibel möglich sein. Bei internen organisatorischen Veränderungen müssen sie ohne großen Programmier- oder Verkabelungsaufwand anderen Abteilungen oder Verwaltungseinheiten zugeordnet werden können.
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