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2008-03-01

Fragen zur Zutrittskontrolle (11)

Es gibt viele proprietäre RFID-Lösungen in der Zutrittskontrolle, die unter anderem auf die Konformität mit ISO 14443 oder ISO 15693 verweisen. Lassen sich diese mit Standardlesern auslesen?

Andreas Löw, Marketing, FEIG Electronic GmbH, Weilburg:
Im Gegensatz zu gänzlich proprietären Lösungen weist die Vielzahl der derzeit verfügbaren 13,56 MHz-Transponder von Herstellern wie NXP, Infineon oder STMicroelectronics die Konformität mit ISO 14443 oder ISO 15693 auf. Das bedeutet, dass Standardleser, zumindest für die Leser von FEIG kann das gesagt werden, immer in der Lage sind, die "Unique Identification Number", also die ab Werk vergebene, eineindeutige Seriennummer des Transponders auszulesen. Um neben der Seriennummer auch Zugriff auf Datenbereiche der Transponder zu erlangen (Lesen und Beschreiben), bedarf es gegebenenfalls der Implementierung eines spezifischen Treibers in den Reader, der die Datenprotokolle und Funktionen des jeweiligen Transponders optimal abbildet. Deshalb bedeutet die Strategie eines Reader-Herstellers, ab Werk eine Vielzahl auf internationalen Standards beruhender Datenprotokolle zu implementieren, für den Endkunden die größtmögliche Sicherheit im Hinblick auf die freie Auswahl von Reader und Transponder. Ändert ein Transponderhersteller später die Spezifikation eines Transponders oder kommen neue Transpondertypen mit neuen Protokollen auf den Markt, sollte gewährleistet sein, dass diese neuen oder veränderten Protokolle durch einen Firmware-Update in den Reader geladen werden können.
www.feig.de


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