Jeder weiß: Auch ein noch so durchdachtes und entsprechend umgesetztes Sicherungskonzept kann Gewaltakte an Schulen, wie sie in Erfurt, Emsdetten, Ansbach und Winnenden geschehen sind, nicht zur Gänze ausschließen. Aber geeignete Maßnahmen, zu denen auch der Einsatz von Technik zählt, können immerhin die Wahrscheinlichkeit von Gewaltakten und bei deren Eintreten die Folgen verringern. So werden bundesweit immer mehr Expertenkreise gegründet, die Empfehlungen erarbeiten. Vor allem auf eine funktionsfähige Alarmierung kommt es an.
Amoktaten an Schulen entfachen regelmäßig eine Diskussion um mehr Sicherheit in Schulgebäuden. Dabei werden teils auch unrealistische Forderungen erhoben, etwa nach Ausstattung mit schusssicheren Türen und Rückzugsräumen für Schüler, aber auch erschreckende Sicherheitslücken offenkundig.
S 01 Sicherheitsmaßnahmen an Schulen
Auszug aus der Bekanntmachung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung vom 28. Mai 2004 (GAmtsbl. S.279) - Anhang der "Handreichung für den Umgang mit Krisensituationen an Schulen" in Rheinland-Pfalz:
Folgende Vorschläge könnten die Grundlage einer schulinternen Diskussion und Entscheidung sein:
...
3. Sicherheitsmaßnahmen im Gebäude und im Schulgelände
Die Überprüfung der baulichen Sicherheitsmaßnahmen muss in Zusammenarbeit mit dem Schulträger erfolgen, da Fragen des Schulbaus ausschließlich in dessen Verantwortung liegen. Dabei sind die Vor- und Nachteile für die Einzelschule abzuwägen und ist der Grad des wirklichen Beitrags zur Sicherheit zu überprüfen.
- Wo es möglich ist, den Zugang zum Schulhof nach Unterrichtsbeginn nur durch einen Haupteingang ermöglichen, weitere Zugänge schließen.
- Bei besonders schwieriger örtlicher Lage den Zugang zum Schulgebäude von außen nach Unterrichtsbeginn z. B. durch Schnappschlösser erschweren, sodass Türen nur noch von innen zu öffnen sind und Besucher klingeln müssen.
- Öffnungs- und Schließsysteme zentral kontrollierbar machen.
- Einsehbarkeit des Geländes (inklusive der Fahrradabstellplätze) gewährleisten, "tote Ecken" beseitigen, für gute Beleuchtung sorgen ...
- Türgriffe und Fenstergriffe gemäß GUV-Vorschriften verändern. ...
- Besucherlenkung in den Schulen (Ausschilderung, deutlich sichtbare Hinweise im Eingangsbereich). ...
Apparative Hilfen wie Video-Überwachung und Alarmgeräte sollten im Einzelfall geprüft werden. Bei einem Einsatz von Notfallmeldern sollte hoher Konsens vor Ort herrschen und der Umgang damit besprochen und eingeübt werden. Bei Installation von Überwachungskameras an besonders gefährdeten Stellen sind deutliche Hinweise auf die Überwachung anzubringen ..." |
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In der Regel sollten in Schulen Notfallpläne für Verhalten und Abläufe im Gefahrenfall existieren. Bindende Anweisungen, wie Schulgebäude gegen Amokgefahren und andere Kriminalitätsrisiken auszustatten sind, gibt es dagegen nicht. Es bleibt den Schulen überlassen, ob und gegebenenfalls welche Maßnahmen im Rahmen eines Sicherheitskonzepts als sinnvoll angesehen und realisierbar werden. In Anlage S01 "Sicherheitsmaßnahmen an Schulen" der "Handreichung für den Umgang mit Krisensituationen an Schulen", die in Rheinland-Pfalz sämtliche Schulen von der Landesregierung erhalten haben, wird beispielsweise ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die neben verhaltensorientierten auch Sicherheitstechnik betreffenden Vorschläge "keine Auflistung zu erfüllender Anforderungen" sind. Empfohlen wird von den Ländern nur, bei baulichen Veränderungen und Technik-Einsatz eine Abstimmung mit den verantwortlichen Stellen (Feuerwehr, Polizei, Schulträger) zu suchen.
In der Praxis bedeutet der Verzicht auf Vorgaben, dass gelegentlich selbst Minimalstandards nicht eingehalten werden. So soll es etwa nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau vom April 2010 in rund ein Drittel der 150 Bremer Schulen keine funktionsfähigen Lautsprecheranlagen geben. Bremen hat hier sicher keine Alleinstellung. Bereits in seiner im vergangenen Jahr herausgegebenen Broschüre "Mehr Sicherheit für Schulen" bemängelt der BHE, dass es in der Regel keine Alarmierungssysteme in den Klassenräumen gebe und elektroakustische Anlagen (Lautsprecheranlagen) in Schulen häufig ein Schattendasein führen: "Sie wurden irgendwann einmal, zum Beispiel beim Neubau der Schule eingebaut. Aufgrund leerer Kassen und/oder fehlender Einsicht in die Wichtigkeit einer solchen Anlage lässt die Funktionsfähigkeit der Anlagen sowohl im täglichen Schulbetrieb, insbesondere aber sicherlich in Notfällen sehr zu wünschen übrig." Dabei könnten gerade gut funktionierende Sprachalarmanlagen (SAA) mit klaren Anweisungen dazu beitragen, Reaktionszeiten zu verkürzen, erklärte der Verband.
Alarmierungsanlagen modernisieren
Auch Uwe Spatzier, Vorsitzender Fachkreis Leistungsgemeinschaft Beschallungstechnik im ZVEI-Fachverband Sicherheit ist der Ansicht, dass insbesondere technische Einrichtungen wesentlich mehr genutzt werden könnten. Derzeit sieht der Sicherheitsexperte die wenigsten Schulen ausreichend ausgerüstet. "Es genügt nicht, sich vor allem psychologisch und pädagogisch auf Krisenfälle vorzubereiten. Organisatorisch und technisch sind viele Schulen noch weit von dem erforderlichen Minimum entfernt", sagte Spatzier in Leipzig bei der Jahrespressekonferenz des Fachverbands im Juni 2010. Gerade bei Amok-Lagen gehe es immer um Sekunden, müsse die Bedrohung unverzüglich gemeldet werden, um Personen zu warnen und Einsatzkräfte zu alarmieren. Dies gehe am schnellsten über ein automatisches Wählgerät einer EMA oder eine SAA. Er wies darauf hin, dass Alarmierungseinrichtungen für Schulen in den Sonderbauverordnungen der Länder zwar vorgeschrieben seien, diese aber häufig nur aus einer Signalgeberanlage bestehen würden, die auch für das Pausenzeichen benutzt werde. Für die Fachwelt ist dieses Verfahren riskant und nicht mehr zeitgemäß, eine SAA sei dafür heute Stand der Technik. Spatzier: "Nur bei Live-Durchsagen handeln Personen richtig. Je nach Situation müssen sie nämlich sehr unterschiedlich agieren." Bei einem Amoklauf oder einem verrauchten Flur müsse etwa die Tür eines Klassenzimmers verschlossen bleiben. Brenne es hingegen in einem anderen Gebäudeabschnitt, gelte es, Schüler und Lehrer so schnell wie möglich über ein vom Gefahrenbereich weit entferntes Treppenhaus nach draußen zu leiten. "Für Amok-Lagen empfehlen wir in diesen Fällen ein eindeutiges Tonsignal, das sich deutlich von einem Brandalarm unterscheiden muss", so Spatzier.
Die Aufmerksamkeit für Gefahren in Schulen sollten sich jedoch nicht allein auf Amokgefahren beschränken. Schulen sollte sich auf komplexe Gefahrenlagen vielmehr mit einem integrierten und auf die jeweilige Schule angepassten Sicherheitskonzept vorbereiten, meinte Spatzier. Als Beispiele für weitere mögliche Bedrohungen nannte er Vandalismus, Diebstähle von Notebooks, Brände oder Drogenhandel auf dem Schulhof. Ein tragfähiges Konzept müsse ein Evakuierungskonzept, Rauch- und Wärmeabzugssysteme für Fluchtwege sowie eventuell Videoüberwachung und Zutrittskontrolle für Gebäudeabschnitte vorsehen. Tragende Säulen seien dabei eine verständliche Benachrichtigung aller Personen im Gebäude sowie die umgehende Alarmierung von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften.
pod
Beispiel für technische Lösungen in der Schulsicherheit
Alarmierungssysteme
Behnke Amokalarm-System: Das Unternehmen hat seine Erfahrungen im Bereich der Notruftelefonie genutzt, um ein Amokalarm-System zu entwickeln, bei dem sich der Ablauf einer Alarmierung zum Beispiel wie folgt gestalten könnte: Der Notruf wird durch Drücken der Notruftaste am Behnke-Amokalarmtelefon im Klassenzimmer ausgelöst. Er läuft durch eine in dem Telefon hinterlegte Rufnummer, beispielsweise im Sekretariat auf. Hier wird durch Sprachkontakt geprüft, ob es sich tatsächlich um einen Alarm handelt. Falls diese Stelle nicht besetzt ist, erfolgt eine automatische Rufweiterleitung an eine weitere hinterlegte Nummer. Gleichzeitig wird der interne Amokalarm aktiviert: Eine automatische Sprachansage oder ein Signal ist im gesamten Schulgebäude zu hören. In einer weiteren Ausbaustufe ist auch die Aufschaltung auf eine NSL möglich.
www.behnke-online.de
EMERCOS FAS210 ist ein Funkalarm-Auslöse-System. Die Empfangszentrale wird beispielsweise im Sektretariat installiert, die Lehrkräfte können über Handsender Alarm auslösen, der dort nach Verifikation einen vordefinierten Notfallplan auslöst. Das System kann Nachrichten per Telefon, SMS, E-Mail und Fax versenden, stillen Alarm auslösen oder Lautsprecheranlagen ansteuern. Die Ausstattung einer Schule mit ca. 50 Lehrern könne so für unter 7.000 EUR ausgestattet werden.
www.emercos.de
Inhouse-Funk-Notrufmeldeanlage funkwerk INM 450 von
Funkwerk Security Communications: Hilferufe können über eine, etwa am Lehrerpult oder neben der Zimmertür aufgeklebte Notrufkachel, einen mobilen Alarmauslöser (Funkfinger) oder Pager schnurlos an die Inhouse-Notrufzentrale übertragen werden. Dort wird der Alarm lokalisiert, quittiert und an mobile Pager weitergeleitet und so Krisenkräfte und Lehrkörper informiert. Zusätzlich kann der Alarm über die hausinterne ELA-Anlage oder per Sirene signalisiert werden, auch Türabsperrungen mittels Funksignal sind möglich.
www.funkwerk-sc.com
Scanvest-Schulsystem: Es besteht im Kern aus kleinen Alarmgebern, die von jeder Lehrkraft am Schlüsselbund mitgeführt werden, aus Infosprechstellen in den Unterrichtsräumen, aus Lautsprechern und aus einer Zentrale, die der Steuerung dient. Die Ruftasten der Sprechstellen - optional können an diese auch externe, Notruftaster angeschlossen werden - sind im Normalzustand durch einen RFID-Schaltkreis gegen Missbrauch gesperrt, sie werden durch Annäherung des Alarmgebers entsperrt. Verwendet wird eine TCP/IP-Übertragung, so dass bei vorhandenem Ethernet die zusätzliche Verkabelung entfällt. Das System ermöglicht unter anderem Durchsagen in alle Schulbereiche, Kommunikation "Jeder mit Jedem", stille Alarmierung, Ortung bei Alarmauslösung, Hineinhören im Alarmfall, funktionale Erweiterungen wie Notrufweiterleitung zur Polizei, Blockieren der außen liegenden Türklinken.
www.scanvest.de
Notfall-Manager Alpha von
Schraner/Rosin: Mit dem Gerät von der Größe eines CD-Players sind vier verschiedene Alarmtypenauslösungen via Handy möglich. Es registriert die Alarm-Nachrichten der als berechtigt abgespeicherten Handys und veranlasst die entsprechende (Sprach-)Alarmierung über die schulische ELA-Anlage. Zum Betrieb ist eine freie Nebenstelle der hauseigenen Telefonanlage erforderlich. Falls nicht vorhanden, gibt es ein GSM-Modul. Die Kosten für Gerät und Installation wurden mit rund 3.000 EUR angegeben.
www.schraner.de
Amok-Alarmsystem AM.AS von
VITEC AUDIO: Es nutzt die Verkabelkung vorhandener schulischer Lautsprecheranlagen. Die Amokmmelder in den Klassenräumen werden über kurze Standkabel direkt an die Lautsprecher angeschlossen und erfordern daher keine größeren Neuverkabelungen. Die Amok-Zentrale, die mit einer beliebigen Standard-ELA-Zentrale verbunden ist, wird über bis zu vier abgesetzt montierbare Bedienfelder mit Klartext gesteuert. Bei Ergänzung einer vorhandenen ELA für 16 Klassenräume kostet die Hardware rund 9.000 EUR, die Kosten für einen Tausch der Lautsprecher werden mit ca. 1.200 EUR angegeben.
www.vitec-audio.de
VOMATEC AmokAlarm ist ein modulares Notrufsystem mit automatischer Maßnahmeneinleitung. Notrufe werden über Handy, transportable Buttons oder festinstallierte Taster ausgelöst und an einen zentralen Server übermittelt. Dieser kann lokal an einer Schule stehen oder oder etwa in einem Rechenzentrum als gemeinsame Zentrale für mehrere Schulen. Neben einer sofortigen Alarmierung der Polizei können nach Eingehen eines Notrufs auch SMS automatisiert versandt - zum Beispiel an alle Lehrer - und Lautsprecheranlagen zur Durchsage versteckter Warnhinweise eingebunden werden. Zur Überwachung des Täters können auch Videoanlagen integriert werden. Die Kopplung mit ZK-Systemen grenzt dessen Aktionsradius zusätzlich ein. Bei Nutzung des Raumplanungsmoduls sind die zum Tatzeitpunkt aktuellen Raumbesetzungen (Lehrer und Klassen) ersichtlich, so dass die Polizei Informationen über gefährdete Personen erhält. Die Kompaktversion für 25 Teilnehmer inklusive Hardware, Installaton und Inbetriebnahme vor Ort wird für ca. 9.500 EUR angeboten (weitere 25 Teilnehmer: 1.500 EUR). Sie kommt ohne zusätzliche Verkabelung aus.
www.vomatec.de
"Handy-Alarm" heißt die von
TAS bereitgestellte Lösung, die herkömmliche Mobiltelefone zur Alarmierung nutzt. Ein flexibler Einsatz auch für gleichzeitig mehrere Schulen ist damit möglich. Das Gerät wird beispielsweise im örtlichen Rathaus installiert und versendet Sprachnachrichten via Telefon. In der Regel können auch bestehende Lautsprecheranlagen in abgelegenen Gebäudeteilen mit den hinterlegten Ansagen angesprochen werden. Die Auslösung einer Alarmierungsaktion kann per Kurzwahltaste von jedem autorisierten Handy erfolgen.
www.tas.de
Schließtechnik
Eine von der Landesregierung Baden-Württemberg eingesetzte Kommission schreibt in ihrem Abschlussbericht Alarmierungs- und Verbarrikadierungsmöglichkeiten eine hohe Priorität zu. Ausdrücklich wird hier ein Drehknopf bzw. Türknauf an Klassenzimmertüren zum Verriegeln von innen - auch ohne Schlüssel - empfohlen. Sie gibt allerdings zu bedenken ist, dass auch eine Flucht der Schüler in ein so ausgestattetres Klassenzimmer möglich sein müsse. Solche speziellen Knaufzylinder, die diese Anforderung erfüllen und gleichzeitig auch das Verlassen im Panikfall bei verriegelter Tür ermöglichen, werden beispielsweise von
ABUS Pfaffenhain, von
DOM Sicherheitstechnik oder
ASSA ABLOY angeboten. Von
Schulte-Schlagbaum gibt es den SAG Classroom-Türverschluss. Er ist für die klassische Schulraumtür mit beidseitigem Drücker ausgelegt. Bei der Lösung handelt es sich um ein modifiziertes Standard-Einsteckschloss, bei dem die äußere Drückerfunktion durch einfaches Abschließen von der Innenseite aus gesperrt werden kann. Auch hier wird über eine für den Dauerbetrieb ausgelegte Notfall-Funktion gewährleistet, dass ein Verlassen des Raums über den Innendrücker jederzeit möglich bleibt.
Beratung/Dienstleistung
Um für Schulträger mehr Transparenz über Schutz-Möglichkeiten zu schaffen, hat
SitexOrbis das Projekt "Sicherheit in Schulen ins Leben" gerufen. Hier wird das Wissen zu Sicherungstechniken zusammengeführt, werden Empfehlungen von Experten ausgewertet und deren Praktikabilität überprüft. Weiterhin bietet SitexOrbis von der Beratung bis zur Umsetzung ein ganzheitliches Lösungskonzept zur Sicherung von Schulen im Krisenfall Amok.
www.sicherheit-in-schulen.de
Die Schweizer
Fischer & Fäh GmbH bietet für Schulen ein Beratungspaket zur Türensicherheit an. Die Ist-Analyse - von Faktoren wie vorhandene Schließanlage, Brandmelder, Alarmanlage, Notstromaggregate, feuerpolizeiliche Bedürfnisse - mit Beratung und Maßnahmen-Empfehlungskatalog wird in der Schweiz für 2.600 CHF angeboten (EU-Länder auf Anfrage). Das Unternehmen betreut auch den Umbau und liefert die erforderlichen Komponenten.
www.ffaa.ch
Auch die
ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH klärt mit einer Initiative über ihre ganzheitlichen Sicherheitslösungen für Schulen auf. Unter dem Motto "Aufgepasst! Unsere Schule ist sicher" werden drei preislich abgestufte Sicherheitskonzepte vorgestellt. Angefangen beim Knaufzylinder bis hin zu komplexen Lösungen mit einer zentralen Steuerung. Mehr Informationen sind unter
www.unsere-schule-ist-sicher.de zu finden.
Außerdem
Ebenfalls ein Beitrag zur Schulsicherheit: Mit OPALFILM-Splitterschutzfolien sorgt seit Ende 2009
Haverkamp für Sicherheit an mehr als 100 Kölner Schulen. Die Stadt hatte nach einer kostengünstigen Lösung zur Nachrüstung älterer Rauchschutztüren und Verglasungen gesucht und den Auftrag erteilt. Die betroffenen Türanlagen in Kölns Schulgebäuden sind mit Drahtglasfüllungen versehen, was aufgrund des fehlenden Splitterschutzes den aktuellen sicherheits- und bautechnischen Standards nicht mehr genügt habe. Bei Glasbruch birgt Drahtglas gegenüber gängigen Verbundsicherheitsgläsern eine erhöhte Verletzungsgefahr. Die Haverkamp-Schutzfolien stabilisieren nun die Glasflächen wie Verbundglas und sind zudem hitzeresistent. Bei Bedarf stehen auch Folien mit weiter gehenden Eigenschaften, wie Durchwurf-, Durchschuss- oder Sprengwirkungshemmung zur Verfügung.
www.haverkamp.de